Flussaal, Anguilla anguilla, 10-15 cm (Kaltwasser)
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Flussaal, Anguilla anguilla, 10-15 cm (Kaltwasser)
Deutscher Name: | Flussaal |
Wissenschaftlich: | Anguilla anguilla |
Synonyme: | Europäischer Aal |
Herkunft: | Heimisch in fast allen europäischen Flüssen, Seen und Küstengebieten; Laichwanderung ins Sargassomeer |
Teichgröße: | Mindestens 5.000 Liter mit vielen Versteckmöglichkeiten |
Wasserwerte: | Weiches bis hartes Wasser, pH 6,5 - 8,0 |
Temperatur: | 4 - 25 °C, sehr anpassungsfähig |
Futter: | Lebend- und Frostfutter, Würmer, kleine Fische, Krebstiere |
Geschlechtsunterschiede: | Weibchen werden deutlich größer als Männchen |
Zucht möglich: | Nein, da Laichwanderung ins Sargassomeer erforderlich ist |
Maximale Größe: | Bis zu 150 cm, in Gefangenschaft meist kleiner |
Liefergröße: | Ca. 10-15 cm |
Herkunft und Beschreibung des Flussaals (Anguilla anguilla)
Der Flussaal, wissenschaftlich Anguilla anguilla, ist ein faszinierender Wanderfisch, der in Flüssen, Seen und Küstengewässern Europas heimisch ist. Er zeichnet sich durch seinen langgestreckten, schlangenartigen Körper mit einer glatten, schleimüberzogenen Haut aus. Die Färbung variiert je nach Alter und Lebensraum von olivgrün bis dunkelbraun mit einer helleren Bauchseite. Junge Aale, sogenannte Glasaale, sind anfangs durchsichtig und färben sich mit zunehmendem Alter dunkler.
Der Flussaal gehört zur Familie der Aale (Anguillidae) und ist bekannt für seine spektakuläre Laichwanderung ins Sargassomeer. Dort schlüpfen die Larven und treiben über Jahre hinweg mit dem Golfstrom nach Europa, wo sie in Süß- oder Brackgewässer einwandern und viele Jahre heranwachsen, bevor sie sich auf ihre letzte Reise zurück ins Meer begeben. In Gefangenschaft kann der Flussaal ein Alter von 30 bis 50 Jahren erreichen.
Natürlicher Lebensraum
Der Flussaal besiedelt nahezu alle langsam fließenden und stehenden Gewässer Europas. Besonders wohl fühlt er sich in strukturreichen Gewässern mit Versteckmöglichkeiten, wie unter Wurzeln oder Steinen. Während er als Jungfisch bevorzugt in Süßwasser lebt, kann er auch Brackwasserzonen besiedeln.
Anforderungen an den Teich
Flussaale benötigen einen Teich mit mindestens 5.000 Litern Volumen und zahlreichen Verstecken. Wurzeln, Steine oder Höhlenstrukturen sind essenziell, da Aale nachtaktive Tiere sind, die sich tagsüber verstecken. Der Teich sollte gut gefiltert sein und eine moderate Strömung bieten.
Passende Wasserparameter
Flussaale sind sehr anpassungsfähig und tolerieren weiches bis hartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0. Die Temperaturspanne reicht von 4 bis 25 °C, was sie für verschiedene Klimazonen geeignet macht.
Ernährung
Als Räuber ernährt sich der Flussaal von Würmern, kleinen Fischen, Insektenlarven und Krebstieren. In Teichhaltung kann er mit Lebend- und Frostfutter sowie speziellen Futterpellets für Raubfische gefüttert werden.
Vergesellschaftung des Flussaals
Flussaale sind weitgehend friedlich, können jedoch kleinere Fische fressen. Eine Vergesellschaftung mit größeren Kaltwasserfischen wie Karpfen, Schleien oder Stören ist möglich. Kleinere Fischarten und kleine, schwimmende Teichbewohner sollten vermieden werden.
Geschlechtsunterschiede
Weibliche Aale werden deutlich größer als Männchen, oft über einen Meter lang. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist jedoch erst in späteren Lebensphasen möglich.
Die Zucht von Flussaalen
Eine Nachzucht ist in Gefangenschaft nicht möglich, da Flussaale für ihre Fortpflanzung ins Sargassomeer wandern müssen. Dort sterben die Elterntiere nach der Eiablage.
Maximale Größe des Flussaals
In der Natur können Flussaale bis zu 150 cm lang werden. In Teichhaltung erreichen sie meist 60-100 cm.
Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
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Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)