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Kleiner Armmolch, Siren intermedia

Rein aquatischer Lurch

Lebt vollständig unter Wasser und benötigt keinen Landteil im Aquarium

Besondere Überlebensstrategie

Kann sich bei Trockenheit eingraben und monatelang im Schlamm überdauern

Friedlich und neugierig

Wird oft zutraulich und nimmt Futter gern direkt aus der Pinzette an

Ungewöhnliches Erscheinungsbild

Aalartiger Körper mit Kiemenbüscheln und winzigen Vorderbeinen

Kleiner Armmolch, Siren intermedia


Auf einen Blick: Kleiner Armmolch, Siren intermedia
Deutscher Name: Kleiner Armmolch
Wissenschaftlich: Siren intermedia
Synonyme: Zwergarmmolch, Sirene, Schlammlurch
Herkunft: Südöstliche USA – langsam fließende oder stehende Gewässer mit dichter Vegetation
Lebensweise: Rein aquatisch, nachtaktiv, grabfreudig
Haltungsform: Strukturiertes Aquaterrarium ohne Landteil, mit feinem Bodengrund
Mindestgröße des Aquariums: 80x40x40 cm (LxBxH) für ein Einzeltier, größer bei mehreren Tieren
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 18–24 °C Wassertemperatur, keine besondere Luftfeuchte notwendig
Beleuchtung: Keine spezielle Beleuchtung nötig, diffuse Tageslicht-LEDs ausreichend
Bodengrund: Feiner Sand oder schlammiger Bodengrund, keine scharfen Kanten
Futter: Kleinfisch, Würmer, Insektenlarven, Schnecken, weiche Pellets
Maximale Größe: bis zu 50 cm
Im Detail: Kleiner Armmolch, Siren intermedia

Lebensraum und Verhalten des Kleinen Armmolchs (Siren intermedia)

Der Kleine Armmolch ist ein faszinierender Bewohner der südöstlichen USA und kommt dort in langsam fließenden Bächen, Sumpfgebieten und stehenden Tümpeln vor. Sein bevorzugter Lebensraum ist dicht bewachsen, schattig und bietet zahlreiche Verstecke wie Wurzeln, Laubansammlungen und Schlammzonen. Als rein aquatischer Schwanzlurch hat er sich perfekt an das Leben unter Wasser angepasst: Er atmet über federartige äußere Kiemen und besitzt reduzierte Vorderbeine, die ihm seinen Namen geben. Hinterbeine fehlen vollständig. Tagsüber bleibt Siren intermedia meist verborgen, erst in der Dämmerung und nachts geht er auf Nahrungssuche. Dabei durchstreift er langsam den Bodengrund, gräbt sich bei Gefahr blitzschnell ein oder verschwindet in Höhlen. Sein Körper ist aalartig langgestreckt und seine Bewegungen erinnern stark an einen Aal oder eine Schlange. In freier Wildbahn können diese Tiere bei Trockenheit sogar eine Schlammschicht bilden und darin monatelang überdauern – eine beeindruckende Überlebensstrategie.

Die richtige Haltung im Aquarium

Für die artgerechte Haltung ist ein gut strukturiertes Aquaterrarium ohne Landteil erforderlich. Eine Mindestgröße von 80x40x40 cm ist für ein Einzeltier empfehlenswert, bei Gruppen sollte das Becken deutlich größer ausfallen. Besonders wichtig ist ein feiner Sandboden, in den sich der Armmolch eingraben kann. Wurzeln, Steine, Tonhöhlen und Laub sorgen für Rückzugsorte. Da die Tiere eher dämmerungsaktiv sind, sollte das Aquarium nicht zu grell beleuchtet sein – diffuse LED-Beleuchtung ist völlig ausreichend. Ein gedämpfter Wasserfluss mit Filterung über einen Schwamm- oder Hamburger Mattenfilter vermeidet zu starke Strömung. Eine Abdeckung ist Pflicht, da die Tiere gelegentlich versuchen können, sich durch kleinste Öffnungen zu zwängen.

Die richtige Bepflanzung

Wasserpflanzen dienen in erster Linie der Strukturierung und Deckung. Gut geeignet sind robuste Arten wie Javafarn, Cryptocorynen oder Anubias, die sich an Wurzeln oder Steinen befestigen lassen. Schwimmpflanzen wie Muschelblume oder Riccia reduzieren das Lichtniveau und schaffen eine naturnahe Atmosphäre. Feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut oder Wasserpest bieten zusätzlichen Schutz und können auch von Jungtieren genutzt werden.

Beleuchtung, Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Der Kleine Armmolch benötigt keine spezielle Beleuchtung – eine Tageslicht-LED mit sanfter Lichtverteilung genügt. UV-Licht ist nicht erforderlich. Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 18 und 24 °C, weshalb das Becken in beheizten Räumen meist keiner zusätzlichen Technik bedarf. In kühleren Umgebungen kann ein Heizstab mit Thermostat eingesetzt werden. Die Luftfeuchtigkeit spielt keine Rolle, da die Tiere vollständig unter Wasser leben. Wichtig ist ein zuverlässiger Filter, der ohne starke Strömung arbeitet. Regelmäßige Wasserwechsel sorgen zusätzlich für gute Wasserqualität.

Fütterung: Was frisst der Kleine Armmolch?

Siren intermedia ist ein räuberischer Fleischfresser, der seine Nahrung aktiv aufnimmt. Er frisst bevorzugt Würmer wie Enchyträen und Tubifex, Insektenlarven wie Mückenlarven und Bachflohkrebse, sowie kleinere Schnecken und Fischchen. Auch weiche, sinkende Pellets für Amphibien oder carnivore Fische werden meist gut akzeptiert. Die Fütterung erfolgt idealerweise in der Dämmerung. Futterreste sollten täglich entfernt werden, um die Wasserqualität stabil zu halten.

Geschlechtsunterschiede bei Siren intermedia

Äußerlich lassen sich Männchen und Weibchen kaum unterscheiden. In der Fortpflanzungszeit soll es bei Männchen zu einer leichten Verdickung der Kloakenregion kommen, doch eine sichere Geschlechtsbestimmung ist nur bei adulten Tieren und mit Erfahrung möglich.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Über die Fortpflanzung in menschlicher Obhut ist nur wenig bekannt. In der Natur laichen Sirenen meist im Frühjahr, wobei das Weibchen die Eier in gut versteckten Bereichen ablegt. Die Larven sind voll aquatisch und ähneln kleinen Axolotln, behalten aber ihre äußeren Kiemen dauerhaft. Die Nachzucht in Aquarien gilt als selten und schwierig, gelingt aber vereinzelt unter optimalen Bedingungen.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Siren intermedia

Der Kleine Armmolch erreicht eine Körperlänge von bis zu 50 cm, wobei Tiere in Aquarien oft etwas kleiner bleiben. Bei guter Pflege können sie ein Alter von über 15 Jahren erreichen und gelten somit als ausgesprochen langlebig.

Nice-to-Know: Ein echter Überlebenskünstler

Eine der bemerkenswertesten Fähigkeiten des Kleinen Armmolchs ist seine Anpassung an Trockenzeiten. In der Natur kann er sich in den Schlamm eingraben, eine Schleimhülle bilden und monatelang ohne Wasser überleben – ein echter Überlebenskünstler! Zudem können diese Tiere sehr neugierig werden und nehmen Futter häufig direkt aus der Pinzette.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mässig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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