Spitzschlammschnecke, Lymnaea stagnalis (Kaltwasser)
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Spitzschlammschnecke, Lymnaea stagnalis (Kaltwasser)
Deutscher Name: | Spitzschlammschnecke |
Wissenschaftlich: | Lymnaea stagnalis |
Synonyme: | Spitzhorn-Schlammschnecke, Spitzhornschnecke |
Herkunft: | Europa, Nordamerika, Asien – in stehenden und langsam fließenden Gewässern |
Teich- / Beckengröße: | Ab 20 Litern im Aquarium, für Teiche jeglicher Größe geeignet |
Wasserwerte: | Weiches bis hartes Wasser, pH 6,5 - 8,5 |
Temperatur: | 4 - 25 °C, sehr anpassungsfähig |
Futter: | Algen, abgestorbene Pflanzenreste, Laub, Spirulina-Tabletten |
Geschlechtsunterschiede: | Zwitter, daher keine äußeren Unterschiede |
Zucht möglich: | Sehr einfach, legt Eigelege an Pflanzen oder Glas ab |
Maximale Größe: | Bis zu 7 cm |
Lebenserwartung: | 1 - 2 Jahre |
Herkunft und Beschreibung der Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
Die Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis) gehört zur Familie der Schlammschnecken (Lymnaeidae) und ist eine der größten heimischen Wasserschnecken. Sie ist in Europa, Nordamerika und Asien weit verbreitet und kommt bevorzugt in stehenden oder langsam fließenden Gewässern mit dichter Vegetation vor. Ihr Gehäuse ist langgestreckt und spitz zulaufend, meist hellbraun bis gelblich gefärbt mit leicht durchscheinender Struktur. Die Schnecke selbst ist hell bis grau gefärbt und besitzt zwei lange, dreieckige Fühler.
Diese Art ist als äußerst anpassungsfähig bekannt und kann sowohl in Aquarien als auch in Gartenteichen problemlos gehalten werden. In der Natur spielt sie eine wichtige Rolle beim Abbau organischer Materialien und trägt zur biologischen Selbstreinigung von Gewässern bei.
Vergesellschaftung der Spitzschlammschnecke
Die Spitzschlammschnecke ist eine friedliche Art, die problemlos mit vielen Fischen, Garnelen und anderen Schnecken vergesellschaftet werden kann. Besonders gut eignet sie sich für Aquarien mit Zwerggarnelen, Fächergarnelen oder friedlichen Fischarten wie Guppys und Platys. In Teichen kann sie mit Goldfischen oder Moderlieschen zusammenleben.
Nicht geeignet ist sie zur Vergesellschaftung mit schneckenfressenden Arten wie Raubschnecken oder Kugelfischen. Auch große Krebse können problematisch sein, da sie die weiche Schnecke erbeuten könnten.
Passende Wasserparameter
Die Spitzschlammschnecke ist sehr anpassungsfähig und toleriert Wasserwerte von weichem bis hartem Wasser mit einem pH-Bereich von 6,5 bis 8,5. Sie kommt sowohl in warmen Aquarien als auch in kühlen Teichen gut zurecht.
Haltungstemperatur
Optimal sind Temperaturen zwischen 4 und 25 °C. Sie kann problemlos in ungeheizten Becken und Teichen überleben, solange das Wasser nicht komplett zufriert.
Beckengröße und Einrichtung
Im Aquarium reicht bereits ein Becken ab 20 Litern. Für Teiche gibt es keine Mindestgröße, da sich die Schnecke in jeglichen Wasseransammlungen wohlfühlt. Eine naturnahe Einrichtung mit Pflanzen und Laub fördert das natürliche Verhalten der Tiere.
Bepflanzung
Die Spitzschlammschnecke hält sich gerne in bepflanzten Bereichen auf, kann jedoch an empfindlichen Pflanzen fressen. Besonders gut geeignet sind robuste Pflanzen wie Anubias, Wasserpest und Hornkraut. In Teichen profitieren Seerosen und Schwimmpflanzen von der Anwesenheit der Schnecke.
Ernährung
Die Spitzschlammschnecke ernährt sich von Algen, abgestorbenen Pflanzenteilen und Biofilmen. Sie kann gezielt mit Spirulina-Tabletten, Laub (z. B. Seemandelbaum, Brennnessel) oder weichem Gemüse wie Zucchini und Gurke gefüttert werden.
Geschlechtsunterschiede
Diese Schnecke ist ein Zwitter, weshalb es keine äußerlichen Geschlechtsunterschiede gibt.
Die Zucht der Spitzschlammschnecke
Die Fortpflanzung ist sehr einfach. Die Schnecken legen gallertartige Eigelege an Pflanzen oder Glas ab, aus denen nach wenigen Wochen Jungschnecken schlüpfen.
Maximale Größe und Lebenserwartung
Sie erreicht eine Größe von bis zu 7 cm und hat eine Lebenserwartung von 1 - 2 Jahren.
Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mässig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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22. Dezember 2024 10:07
toll
richtig schön anzusehen, und checken vom ersten tag an rum... holen uns davon aufjedenfall noch mehr....
17. Januar 2025 08:43
super
für das 2 becken auch wieder diese super tollen Schnecken geholt... sie sind sofort nach dem einsetzten schon rum gecheckt, nur noch diese Schnecken für unsere Aquarien...
Frage : Verehrtes Team. Ich bin selber Kunde bei Euch. Sie schreiben zu Haltung der Spitzschlammschnecke, Lymnaea stagnalis = " Setzen Sie sie nicht direkter Sonneneinstrahlung aus ? Wieso schreiben Sie das nur bei dieser Art ? Können Sie bitte mir diesbezüglich Ihre Erkenntnisse / Wissen mitteilen ? Ich halte und züchte u. A. auch diese Art, neben Fischen u.s.w. in einem Wintergarten, auch mit verschiedenen positiven Licht -und Temperatur Möglichkeiten, konnte nie diesbezüglich zu Ihrer Argumentation etwas bemerken. im Gegenteil ergänzendes natürliches Licht b.z.w. auch Teil-Sonnenlicht zeigt Fische, Amphibien, Reptilien bis Wirbellosen viel natürlicher und wird auch aufgenommen, weil alles auch im Becken darauf reagier, was sich vielseitig positiv auswirkt ! Für Ihre baldige Mitteilung danke ich Ihnen im Voraus ! MfG Klaus Marquardt
Von : einem Kunden
Antwort des Shopbetreibers:
Guten Tag, ja, Sie haben Recht. Diesen Textteil müssen wir löschen.
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