Zander, Sander lucioperca, 6-8 cm (Kaltwasser)
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Zander, Sander lucioperca, 6-8 cm (Kaltwasser)
Deutscher Name: | Zander |
Wissenschaftlich: | Sander lucioperca |
Synonyme: | Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul, Fogasch |
Herkunft: | Europa und Westasien, verbreitet in großen Flüssen und Seen |
Teichgröße: | Mindestens 5.000 Liter, ideal größere Teiche oder Gewässer |
Wasserwerte: | Mittleres bis hartes Wasser, pH 6,8 - 8,0 |
Temperatur: | 4 - 25 °C, optimal 12 - 20 °C |
Futter: | Fischfresser, frische oder gefrorene Fische, Garnelen, größere Insekten |
Geschlechtsunterschiede: | Männchen schlanker, Weibchen fülliger zur Laichzeit |
Zucht möglich: | Im Teich möglich, Laichgruben auf sandigem Boden nötig |
Maximale Größe: | Bis zu 130 cm, meist 50 - 80 cm |
Liefergröße: | Ca. 6-8 cm |
Herkunft und Beschreibung des Zanders (Sander lucioperca)
Der Zander, wissenschaftlich als Sander lucioperca bekannt, ist ein hoch geschätzter Raubfisch, der in großen Flüssen, Seen und Talsperren in Europa und Westasien beheimatet ist. Er gehört zur Familie der Barschartigen (Percidae) und ist eng mit dem Flussbarsch verwandt. Charakteristisch für den Zander sind sein länglicher, stromlinienförmiger Körper, das große Maul mit kräftigen Fangzähnen sowie die geteilte Rückenflosse. Die Färbung reicht von silbergrau bis olivgrün mit dunklen Querbändern, die als Tarnung in trüben Gewässern dienen.
In der Natur kann der Zander eine Länge von bis zu 130 cm und ein Gewicht von über 15 kg erreichen, wobei die meisten Exemplare zwischen 50 und 80 cm groß werden. Mit einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren zählt er zu den langlebigen Raubfischen.
Natürlicher Lebensraum
Der Zander bevorzugt trübe, stehende oder langsam fließende Gewässer mit sandigem oder schlammigem Boden. Als Lauerjäger ist er auf klares Wasser nicht angewiesen, sondern jagt vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen in der Dämmerung oder nachts. Er kommt in Flüssen, Stauseen, Teichen und großen Seen vor und kann sich in Süß- und Brackwasser ansiedeln.
Anforderungen an den Teich
Für die Haltung im Teich sollte ein Gewässer mit mindestens 5.000 Litern zur Verfügung stehen, besser sind größere Teiche oder natürliche Gewässer. Wichtig sind kühle, sauerstoffreiche Bereiche sowie Versteckmöglichkeiten in Form von Pflanzen oder versenkten Baumstämmen. Eine naturnahe Gestaltung des Teichs fördert das Wohlbefinden des Zanders.
Passende Wasserparameter
Der Zander bevorzugt mittelhartes bis hartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,8 und 8,0. Er ist anpassungsfähig an verschiedene Temperaturen, fühlt sich jedoch bei 12 bis 20 °C am wohlsten.
Ernährung
Als reiner Fischfresser benötigt der Zander eine proteinreiche Ernährung. Im Teich frisst er vor allem kleinere Fische, kann aber auch mit gefrorenen Fischen, Garnelen, Würmern oder größeren Insektenlarven gefüttert werden. Eine abwechslungsreiche Fütterung sorgt für ein gesundes Wachstum.
Vergesellschaftung des Zanders
Der Zander ist ein ausgezeichneter Raubfisch und sollte daher nicht mit kleineren Fischen vergesellschaftet werden, da er diese als Beute ansieht. Geeignet sind größere, robuste Teichbewohner wie Karpfen oder große Schleien. Koi sind bedingt geeignet, wenn sie groß genug sind. Goldfische oder kleinere Fische sollten nicht mit ihm gehalten werden.
Geschlechtsunterschiede
Männliche Zander sind in der Regel schlanker, während Weibchen besonders zur Laichzeit eine fülligere Körperform entwickeln.
Die Zucht des Zanders
Die Zucht des Zanders im Teich ist möglich, wenn sandige oder kiesige Laichplätze zur Verfügung stehen. Während der Fortpflanzungszeit bewachen die Männchen das Nest und verteidigen es gegen Eindringlinge.
Maximale Größe des Zanders
Zander können unter optimalen Bedingungen bis zu 130 cm lang werden, bleiben in Teichhaltung jedoch oft deutlich kleiner.
Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
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Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer |
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Häufige Fragen (FAQ)