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Weißsaum-Zwergkampffisch „Sebuku“, Betta albimarginata „Sebuku“

Weiße Säume entdecken

Helle Flossenränder begrenzen dunkle und rötliche Farbpartien.

Sebuku als Form bewahren

Der Fundortzusatz bleibt Bestandteil des vollständigen Namens.

Maulbrutpflege mit Ruhe

Das tragende Männchen braucht einen störungsarmen Rückzugsort.

Dicht bepflanzte Ränder

Wurzeln und feine Pflanzen schaffen unterbrochene Sichtlinien.

Weißsaum-Zwergkampffisch „Sebuku“, Betta albimarginata „Sebuku“

Sonderimport auf Bestellung: Diese besondere Art bestellen wir einmal im Monat gezielt für Sie mit – deshalb beträgt die Lieferzeit 1–4 Wochen. Mindestabnahme: 2 Paare.

Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.


Auf einen Blick: Weißsaum-Zwergkampffisch „Sebuku“, Betta albimarginata
Deutscher Name:Weißsaum-Zwergkampffisch „Sebuku“
Wissenschaftlich:Betta albimarginata
Synonyme:keine gebräuchlichen Synonyme bekannt
Natürlicher Lebensraum:Betta albimarginata „Sebuku“ ist ein kleiner maulbrütender Kampffisch aus dem Sebuku-Flusssystem im östlichen Borneo.
Gesellschafts-Aquarium:Für vier Tiere empfehlen wir eine ruhige, stark gegliederte Haltung mit vielen Rückzugsbereichen.
Wasserwerte:Weiches, saures Wasser ist passend: pH 4,0–6,5 und GH 1–5 °dGH werden genannt.
Temperatur:23–28 °C sind die übliche Pflegespanne.
Beckengröße:Für zwei Paare empfehlen wir ein Becken ab etwa 80 cm Länge und ungefähr 80 Liter mit Trennreserve.
Bepflanzung:Feine Randpflanzen und Schwimmpflanzen dämpfen das Licht.
Futter:Kleine Frost- und Lebendfuttersorten wie Artemia oder Daphnien sollten regelmäßig angeboten werden.
Geschlechts-Unterschiede:Die Männchen zeigen meist deutlichere Farben und weiße Flossensäume.
Zucht möglich:Das Männchen übernimmt die Eier zur Maulbrutpflege.
Maximale Größe:Beschrieben sind etwa 3 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse.
Liefergröße:ca. 3,0-4,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Junge Garnelen können als Futter angesehen werden.
Im Detail: Weißsaum-Zwergkampffisch „Sebuku“, Betta albimarginata

Natürlicher Lebensraum von Weißsaum-Zwergkampffisch „Sebuku“ (Betta albimarginata)

Betta albimarginata „Sebuku“ ist ein kleiner maulbrütender Kampffisch aus dem Sebuku-Flusssystem im östlichen Borneo. Die weißen Flossensäume der Männchen grenzen deutlich an dunklere und rötliche Partien an. Dieser Kontrast macht die Art besonders reizvoll, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Farbe und Ausprägung mit Alter und Stimmung wechseln. Die natürlichen Aufenthaltsbereiche liegen in geschützten Waldgewässern, oft nahe an Wurzelgeflecht und Laubansammlungen am Ufer. Solche Strukturen schaffen im Aquarium schmale Rückzugsräume und unterbrochene Sichtlinien. Setzen Sie feine Pflanzen an die Ränder und lassen Sie einige Bereiche der Oberfläche für die Luftaufnahme frei. Schwimmpflanzen helfen, das Licht zu dämpfen. Ein ruhiger Filterauslauf ist meist geeigneter als eine kräftige Strömung quer durch das gesamte Becken. Die Formbezeichnung Sebuku bleibt erhalten und wird nicht mit einer anderen Fundortform vermischt. Während der Maulbrutpflege braucht das Männchen besondere Ruhe. Eine dichte Abdeckung sichert die Tiere und erhält die feuchte Luftschicht über der Wasseroberfläche. Planen Sie bei mehreren Tieren geschützte Bereiche und eine Reserveunterbringung ein.

Vergesellschaftung

Für vier Tiere empfehlen wir eine ruhige, stark gegliederte Haltung mit vielen Rückzugsbereichen. Dominanz oder Brutpflege können zeitweises Trennen erforderlich machen.

Passende Wasserparameter

Weiches, saures Wasser ist passend: pH 4,0–6,5 und GH 1–5 °dGH werden genannt. Vermeiden Sie plötzliches Nachregeln und passen Sie neue Tiere langsam an.

Haltungstemperatur

23–28 °C sind die übliche Pflegespanne. Eine gut geschlossene Abdeckung erhält die warme, feuchte Luft über dem Wasser.

Beckengröße

Für zwei Paare empfehlen wir ein Becken ab etwa 80 cm Länge und ungefähr 80 Liter mit Trennreserve. Getrennte Paarbecken sind ebenfalls möglich; Struktur ist wichtiger als reine Literzahl.

Bepflanzung

Feine Randpflanzen und Schwimmpflanzen dämpfen das Licht. Wurzelspalten und Laub schaffen geschützte Plätze, freie Oberflächenbereiche bleiben erreichbar.

Futter

Kleine Frost- und Lebendfuttersorten wie Artemia oder Daphnien sollten regelmäßig angeboten werden. Trockenfutter nur ergänzend einsetzen, wenn die Tiere es tatsächlich aufnehmen.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen zeigen meist deutlichere Farben und weiße Flossensäume. Weibchen sind zurückhaltender; Verwechslungen mit ähnlichen Arten dürfen nicht allein über eine Einzelaufnahme ausgeschlossen werden.

Zucht

Das Männchen übernimmt die Eier zur Maulbrutpflege. Während dieser Phase sind Ruhe und eine sichere Rückzugsmöglichkeit besonders wichtig.

Endgröße

Beschrieben sind etwa 3 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse. Für die Pflege kann ungefähr mit 4–5 cm Gesamtlänge geplant werden. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Junge Garnelen können als Futter angesehen werden. Für einen zuverlässig wachsenden Garnelenbestand ist diese Vergesellschaftung nicht geeignet.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen
Wasserhärte: sehr weich (0–4 °dGH), weich (4–8 °dGH)
pH-Bereich: sauer (unter pH 6,5)
Endgröße: bis 5 cm
Haltungsform: Paarhaltung
pH-Wert: 4–6,5
Gesamthärte GH: 1–5 °dGH
Aufenthaltsbereich: Freiwasser
Strömungsbedarf: Gering bis mittel
Einrichtung für die Tierhaltung: Laub und Rückzugsbereiche
Ernährungsweise: Überwiegend tierische Nahrung
Futterannahme: Frostfutter, Lebendfutter, Trockenfutter

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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